Wir dürfen uns zu den glücklichen Vereinen zählen, welche Strom auf den Parzellen haben. Dies wird durch die Lichtgemeinschaft e. V. verwaltet. Das Stromnetz wird seit vielen Jahren von unserem Gartenfreund Andreas gewartet und in Schuss gehalten. Dabei stößt er regelmäßig auf kleine oder größere Probleme, denn unser Stromnetz ist sehr alt. Es wurde bereits bei Gründung des Vereins 1964 gelegt. Damit dieses Netz nicht überlastet, bittet Andreas darum, nicht zu viele elektrische Geräte gleichzeitig laufen zu lassen. Geräte, die viel Strom ziehen (ausgenommen Kühlschränke), sind nicht regelmäßig zu verwenden. Backöfen, Geschirrspülmaschinen etc. sind ohnehin verboten.
Einmal im Jahr fragt der Verein der Lichtgemeinschaft die Zählerstände der Stromzähler auf den Parzellen ab und liest die Zählerstände der Hauptzähler ab. Diese Zählerstände müssen der Lichtgemeinschaft bis zum 31.07. des Jahres mitgeteilt werden. Der Verbrauch der einzelnen Zwischenzähler muss weitestgehend mit dem der Hauptzähler übereinstimmen. Ist das nicht der Fall sprechen wir von einem sogenannten Schwund. Dieser Schwund kann auf verschiede Ursachen zurück geführt werden.
- durch Wiederstände des Stromflusses in den Leitungen aufgrund ihrer Beschaffenheit, wie Länge und Querschnitt und eingesetztem Material. Hier sollen 2-5 % Verlust vom Gesamtverbrauch üblich sein.
- Eigenverbrauch der Zwischenzähler.
- beschädigte Stromkabel
- falsch oder gar nicht abgelesene Zwischenzähler.
Da der Stromanbieter den Verbrauch über die Hauptzähler abrechnet, kommt es zu kleinere oder auch größeren Differenzen. Dieser Schwund wird auf die Mitglieder umgelegt und als solcher auf der Jahresrechnung ausgewiesen.
