Erst einmal möchte ich mich bei den beiden Helferinnen bedanken, die über 260 Rechnungen eingetütet und frankiert haben. Unsere Helferinnen aus den letzten Jahren sind in den Ruhestand gegangen und so haben wir dringend Nachwuchs gebraucht.
Wir hätten gerne Papier gespart und die Rechnungen beidseitig bedrucken lassen. Leider hat uns der Drucker im Stich gelassen und offenbar ein paar Seiten nicht richtig eingezogen, so dass Vorder- und Rückseite einiger Rechnungen nicht zueinander gehörten. Vorsichtshalber um kein weiteres Papier zu verschwenden, werden wir zukünftig weiterhin auf einen beidseitigen Druck verzichten.
Entsorgungskosten
Vielen Pächtern sind die hohen Entsorgungskosten in der Jahresrechnung aufgefallen. Die Müllcontainer waren im vergangenem Jahr immer wieder Thema im Verein. Auf der Jahreshauptversammlung hat der Vorstand berichtet, dass die Stadtreinigung unsere Containeranzahl und den Abholungsintervall verdoppelt hat, was selbstverständlich zu höheren Kosten führt. Die Entscheidung hat die Stadtreinigung getroffen, da es an den Müllcontainern immer wieder zu illegaler Müllentsorgung gekommen war. Da leider auch diese Maßnahme nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat, haben sich einige wenige Gartenfreunde mehrmals im Jahr bereit erklärt die Entsorgung vorzunehmen, wenn die Müllplätze wieder einmal vor Sperrmüll übergequollen sind.
Um diesem Problem endlich ein Ende zu setzen, können wir auf der Mitgliederversammlung die Abschaffung der Müllcontainer beantragen und beschließen. Jedes Vereinsmitglied ist dann selbstständig für die Entsorgung seines anfallenden Hausmülls verantwortlich. Jedoch sind die Vorteile enorm:
– 100 € Kosteneinsparung pro Parzelle
– keine illegale Müllentsorgung
– keine Beschwerden durch die Stadtreinigung, Anwohner und Passanten
– weniger Arbeit für den Vorstand für Bearbeitung von Beschwerden
Umlagen
Auch die Umlagen sind jedes Jahr aufs Neue ein Thema. Um es einmal deutlich zu sagen, all diese Umlagen sind demokratische Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Das heißt, ein oder mehrere Mitglieder haben diese Umlagen beantragt. Sie wurden mit einer Mehrheit der anwesenden Mitglieder in einer Abstimmung beschlossen. Stimmberechtigt ist jedes Vereinsmitglied, es muss dafür nur anwesend sein. Die Umlagen dürfen gemäß § 4 Absatz 3 b maximal das sechfache des Mitgliedsbeitrages betragen. Das wären in unserem Fall Umlagen in Höhe von 492 €. Die derzeitigen Umlagen betragen 204,67 €, wenn man den Gartenfreund nicht online bezieht. Dies ist also das zweieinhalbfache des Mitgliedsbeitrags.
Einsichtnahme in die Belege des Vereins
Einzelne Mitglieder haben nicht das Recht, sich Belege vom Vorstand zeigen zu lassen. Dafür gibt es die Revision, die jährlich die Finanzunterlagen und Belege des Vereins prüft. Seit zwei Jahren ist einer der beiden Revisor*innen-Posten unbesetzt. Wer sich also ein Bild von den Finanzen, Einkünften und Ausgaben des Vereins machen möchte, ist herzlich eingeladen sich bei der nächsten Mitgliederversammlung auf diesen Posten zu bewerben und sich wählen zu lassen. Ich würde mich sehr freuen mir die Arbeit mit einem oder einer weiteren Revisor*in teilen zu können.
